Wie nachhaltige Digitalisierung die Immobilienbranche beeinflusst

//Wie nachhaltige Digitalisierung die Immobilienbranche beeinflusst

Die beiden Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden angesichts der stetig knapper werdenden Ressourcen immer wichtiger. Die Kombination aus beiden bietet enorme Potenziale für die Effizienzsteigerung in verschiedensten Bereichen.

Nachhaltige Entwicklung wird laut dem Brundtland-Bericht der Vereinten Nationen von 1987 als eine Entwicklung beschrieben, die gewährt, dass künftige Generationen nicht schlechter gestellt sind, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, als gegenwärtig lebende. Der digitale Wandel ermöglicht intelligentere und nachhaltigere Prozesse, auch im Immobiliensektor, und garantiert damit ein ressourcenschonenderes Handeln.

Bereiche nachhaltiger Digitalisierung in der Immobilienbranche

Virtuelle Modelle

Das wohl wichtigste virtuelle Modell ist das „Building Information Modelling“. Hierbei handelt es sich um ein Planungs- und Steuerungskonzept, durch das der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes mit virtuellen, digitalen Gebäudeinformationen abgewickelt werden kann. Mittels dieser Methode kann man Einflüsse auf Projektänderungen bezüglich Kosten, Material- oder Energiebedarf unmittelbar sichtbar machen. Der Ressourcenverbrauch einer Immobilie kann ökonomisch und ökologisch optimiert und der gesamte Produktlebenszyklus erfasst werden.

Digitale Verbrauchsdatenerfassung und Smart Meter

Geradezu als Voraussetzung für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Immobilienbeständen erweist sich schon heute die digitale Verbrauchsdatenerfassung. Hierbei werden relevante Daten mittels Softwareprogrammen erfasst, gepflegt und analysiert. Ein wichtiges Instrument ist der sogenannte Smart Meter (auf Deutsch: intelligenter Zähler). Im Prinzip handelt es sich hierbei um einen Stromzähler, der digitale Daten empfangen und senden kann. So können Tarifänderungen oder der Stromverbrauch direkt ausgewertet werden. Durch direkten Zugriff auf die Informationen, ist es zum Beispiel sehr einfach möglich „Stromfresser“ zu identifizieren.

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Smart Buildings

Als Smart Buildings bzw. Smart Homes bezeichnet man Haushalte, in denen Haushalts- und Multimedia-Geräte interagieren und zentral ferngesteuert werden können. Dadurch werden einerseits Alltagsvorgänge automatisiert, andererseits hat der Nutzer die Möglichkeit die Geräteeinstellungen von beispielsweise Heizung, Licht oder Lautsprechern, per Computer oder Smartphone an seine persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Smarte Technik sich durch intelligente Steuerung an verschiedene Verbrauchssituationen des Alltags optimal anpasst. Indem sie Abläufe automatisiert und Geräte vernetzt, sind anspruchsvolle Sparstrategien hausintern sowie über Fernzugriff via Internet umsetzbar. Im Laufe der Zeit können Verbräuche und Kosten immer weiter reduziert werden.

Wie Digitalisierung Immobilien nachhaltig macht

Digitale Technologien versprechen große Fortschritte für die Energieeffizienz und die intelligente Nutzung von Gebäuden. Den Gewinn im Sinne der Nachhaltigkeit kann man auf zwei Ebenen feststellen.

Zum einen gibt es, besonders durch die Digitalisierung realisiert, sogenannte Green Buildings, die ökologisch nachhaltig sind. Diese Gebäude zeichnen sich durch einen geringstmöglichen Energieverbrauch aus.

Zum anderen wird auch die ökonomische Nachhaltigkeit berücksichtigt. Man kann sagen, dass die Lebenszykluskosten einer Immobilie die größten finanziellen Aufwendungen darstellen. Vor allem in der Bewirtschaftungsphase werden durch die Digitalisierung Einsparpotenziale realisiert. Auch Umbau- und Erhaltungsinvestitionen im Sinne der Nachhaltigkeit werden durch digitale Technologien zu großen Teilen reduziert.

Für die Zukunftsfähigkeit einer Immobilie lohnt es sich, auf Nachhaltigkeit zu setzen. Denn aufgrund des Klimawandels dürften die gesetzlichen Vorgaben für Immobilien immer strenger werden. Dank der Digitalisierung ist eine nachhaltige Gestaltung der energieintensiven Immobilienbranche deutlich leichter möglich, da Prozesse wesentlich intelligenter ablaufen können als bisher.  Objekte, die nachhaltige und digitalisierte Anforderungen erfüllen, sind daher zukunftssicherer und besitzen weniger Risiken.

Weiter erfahren digitalisierte und damit verbunden nachhaltiger gestaltete Immobilien eine zunehmende Nachfragesteigerung. Sie sind wirtschaftlich effizienter, umweltfreundlicher und ressourcensparender und bieten damit den Vorteil, langfristig einen hohen Wert zu behalten. Weiter bieten sie einen maximalen Nutzen sowohl für den Eigentümer, als auch für Mieter und Gesellschaft bei einem Minimum von verbrauchter Fläche, Material und Energie.

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Von |2018-10-10T11:14:34+00:0017. April 2018|
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