Mieten durchs Betreten – Wohnungsvermietung per Blockchain

//Mieten durchs Betreten – Wohnungsvermietung per Blockchain

Wenn Sie während Ihres nächsten Städteurlaubs spontan eine Wohnung mieten wollen, müssen Sie dafür schon bald nicht mehr den langen Weg über ein Mietportal gehen. Denn dank der Blockchain-Technologie können Sie die Wohnung durch einfaches Betreten anmieten.

Einfache Wohnungsvermietung dank Blockchain-Technologie

Während Staaten wie England oder Indien mit dem Einsatz der Blockhain zu Verwaltungszwecken experimentieren, sorgt die Technologie hierzulande noch für viele fragende Gesichter. Und das, obwohl die Einsatzgebiete dessen ebenso vielzählig wie revolutionär sind.

In den genannten Ländern steht so beispielsweise die Einführung eines Blockchain-Grundbuchs zur Debatte. Einen Schritt weiter ist Georgien, denn der Staat hat bereits mit der Registrierung von Grundbesitz über die Blockchain begonnen. Es gibt viele Wege, durch die die Blockchain die Immobilienbranche verändern wird – einer dieser Bereiche ist die Wohnungsvermietung.

Blockchain erklärt – Was steckt dahinter?

Vereinfacht dargestellt, steht die Blockchain für ein öffentliches digitales Register, welches nicht von einer zentralen Autorität gesteuert wird. Stattdessen unterhalten alle Teilnehmer das Register, jeder einzelne besitzt eine Kopie aller Eintragungen, die miteinander wie eine Kette verbunden sind.

Gibt ein Nutzer nun etwa eine Zahlung über eine Kryptowährung in Auftrag, dann wird diese zunächst von weiteren Teilnehmern validiert und bestätigt. All diese Prozesse laufen im Hintergrund ab, bevor die Daten letztendlich gespeichert werden.

Vermietung durch Betreten

Um diesen doch eher traditionell geprägten Bereich zu verändern und zu modernisieren, spielen sogenannte „Smart Contracs“ eine entscheidende Rolle: Die „cleveren Verträge“ werden durch vordefinierte Ereignisse automatisiert ausgelöst und so soll das bloße Betreten von Mieträumen einen entsprechenden Mietvertrag auslösen.

Zur Anwendung kommen kann diese Form der digitalen Vermietung also vor allem bei Garagen und Stellplätzen sowie bei zwischenzeitlichen Wohn-Apartments oder etwa für Büroräume in Coworking-Spaces. Über die Blockchain kann dabei der gesamte Prozess protokolliert und validiert werden – von der Anmietung bis hin zur Bezahlung.

Genau darin liegt schließlich ein weiterer Vorteil der neuartigen Technologie: Durch die Validierung der Daten über tausende von Computern ist das Netzwerk zu einen extrem sicher, da Angreifer für eine Fälschung die Daten zeitgleich auf allen Netzwerk-Computern verändern müssten. Zum anderen werden über den Einsatz des Netzwerks im großen Maße Personal- und Verwaltungskosten entfallen.

Vor allem letzteres könnte die Blockchain auch für den Bereich der Nebenkostenabrechnungen zu einer gefragten Technologie machen. Denn die Datenvalidierung zum Beispiel könnte über die Blockchain vereinfacht und so effizienter gestaltet werden und die schnell zu transferierenden Kryptowährungen bieten sich hierfür, ebenso wie für den Immobilienkauf, als Zahlungsmittel an.

Was ist ein Smart Contract?

Smart Contracts sind ein wesentlicher Bestandteil vieler Blockchain-Anwendungen. Denk dank der „klugen Verträge“ können rechtsgültige Verträge ohne eine dritte Partei geschlossen werden, was etwa einen Notarbesuch schlichtweg überflüssig macht.

Ein weiterer Aspekt der Smart Contracts ist das automatische Inkrafttreten von Verträgen durch das Eintreten bestimmter Bedingungen nach dem „if – then“-Prinzip. Auch hier erfolgt die Überwachung der Verträge ohne Mittelsmann und die Vertragseinhaltung wird automatisiert über das Netzwerk protokolliert.

Vorreiter in der Blockchain-Wohnungsvermietung

So sehr es auch nach Zukunftsmusik klingen mag, die Unternehmen für die digitale Vermietung agieren bereits heute am Markt. Anbieter wie Rentberry bieten nicht nur weitere Anzeigenportale mit neuen Funktionen an, sondern die jungen Firmen setzen tatsächlich die Blockchain ein.

Das amerikanische Unternehmen mit Sitz in San Francisco verzeichnet seit 2015 ein kontinuierliches Wachstum. Das Geschäftsmodell: Rentberry will den Mietprozess nicht nur vereinfachen, sondern auch die Millionen von Dollar freigeben, die normalerweise in Mietkautionen geblockt sind. Bereits heute verzeichnet das Unternehmen mehr als 120.000 Nutzer sowie weit über 200.000 Immobilien.

Die Nutzer können unter anderem die Mietkautionen anderer Nutzer finanzieren und dafür Prämien erhalten. Die Idee dahinter: In Mietkautionen sind Millionen von Dollar „eingefroren“, die viele Mieter gerne für andere Zwecke verwenden würden – Rentberry bietet dafür eine einfache Lösung.

Aber nicht nur in diesem Bereich verpasst das Unternehmen der Wohnungsvermietung eine digitale Note: Wohnungsbewerbungen, Besichtigungen und Vertragsabschlüsse können allesamt online stattfinden.

Die digitalen Ideen scheinen bei den Kunden und Nutzern gut anzukommen: Erst kürzlich hat Rentberry über den ersten Token-Verkauf (ICO) 4 Millionen Dollar Startkapital eingesammelt. Und damit hat Rentberry noch viel vor: Zwischenhändler sollen gänzlich überflüssig gemacht werden, sodass Mieter und Vermieter alle Mietaufgaben einfach selbst durchführen können.

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Von |2018-10-10T09:35:30+00:009. Mai 2018|
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