Bauplatz für das Traumhaus finden – Tipps zum Grundstückskauf

Wollen Sie Ihr eigenes Traumhaus bauen, benötigen Sie dafür zunächst den idealen Grund und Boden. Damit die Suche nach dem perfekten Bauplatz nicht zum Albtraum wird, lesen Sie hier Informationen und Tipps zum Grundstückskauf.

Den Bauplatz für das Traumhaus finden – Tipps für den Grundstückskauf

Grundstückskauf: Tipps und Tricks im Ratgeber

Der anhaltende Niedrigzins hat in Deutschland viele Investoren das Immobilieninvestment schmackhaft gemacht. Die Folge war ein regelrechter Bauboom: Im Jahr 2016 wurde mit über 310.000 Baugenehmigungen ein Rekordwert erreicht, der zuletzt 1999 übertroffen wurde.

Allerdings hat die insgesamt stark ansteigende Nachfrage auch Auswirkungen auf den deutschen Immobilienmarkt, die sowohl Käufer als auch Mieter überall im Land spüren dürften: die Objekte werden teurer und Grundstücke immer knapper.

Insbesondere in den Ballungsgebieten ist es für Bauherren in der Konsequenz oftmals schwierig, einen passenden Bauplatz für Ihre Traumimmobilie zu finden. Damit Ihre Suche nach dem geeigneten Grund und Boden von Erfolg gekrönt wird, lesen Sie hier praktische Tipps rund um den Grundstückskauf.

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Einen passenden Bauplatz finden

Baugrundstücke sind in vielen Orten und Städten nur noch schwer zu finden. Zum einen sorgt die in den vergangenen Jahren stetig ansteigende Nachfrage für eine Vielzahl an Interessenten bei einer begrenzen Anzahl an Grundstücken und zum anderen soll der Bauplatz für die eigenen vier Wände stets eine Reihe persönlicher Kriterien erfüllen.

Denn grade bei der Standortwahl spielen Ihre eigenen Wünsche eine große Rolle: Soll das Grundstück einen großen Garten umfassen oder bevorzugen Sie eine zentrale Lage, die womöglich mit weniger Fläche einhergeht? Wie weit darf das Grundstück vom Arbeitsplatz entfernt sein? Diese und viele weitere persönliche Fragen sollten Sie vor dem Start Ihrer Suche beantworten können.

Anschließend können Sie sich in den gängigen Immobilienportalen auf die Suche nach Baugrundstücken begeben und diese nach Ihren Kriterien durchsuchen. Alternativ können Sie auch den klassischen Weg über einen Makler gehen – müssen dann aber mit der üblichen Maklerprovision rechnen.

Weniger bekannt, aber davor umso effektiver, sind die nachfolgenden Tipps für die Grundstückssuche:

  • Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde, wo bald Neubaugebiete entstehen. Gegebenenfalls können Sie sich dann bereits als Kaufinteressent vormerken lassen.
  • Kleine und mittlere Gemeinden verkaufen häufig Grundstücke zu akzeptablen Preisen, wenn diese neue Wohngebiete erschlossen haben. Vorteil: Meist fallen hierbei keine Vermittlungskosten an.
  • Sprechen Sie direkt die größeren Bauunternehmen Ihrer Region an – eventuell kommen Sie beispielsweise als Partner für den Bau eines Doppelhauses infrage.
  • Als künftiger Bauherr können Sie auch mit Bauträgern in Kontakt treten, die oftmals über Grundstücke verfügen. Meist sind Sie dann allerdings daran gebunden, das Haus gemeinsam mit diesem Bauträger zu bauen.
  • Möglicherweise kann Ihnen sogar Ihre Hausbank bei der Suche nach passendem Bauland behilflich sein: Viele Kreditinstitute haben eigene Grundstücke im Angebot, die Sie natürlich kaufen können.

Die Kosten für das Grundstück kalkulieren und beachten

Beim Grundstückskauf und der Suche nach dem passenden Baugrundstück müssen Sie stets Ihren Budgetrahmen im Hinterkopf behalten – schließlich müssen Sie auf den erworbenen Grund auch noch ein ganzes Haus bauen können!

Wie teuer ein Grundstück sein darf, hängt daher in erster Linie vom verfügbaren Gesamtbudget ab. Dieses wird meist im Rahmen eines ersten Anfrage bei einer Bank zwecks der Immobilienfinanzierung ermittelt, wobei Ihr Einkommen sowie Ihr vorhandenes Eigenkapital miteinbezogen wird.

Beachten Sie dabei aber stets, dass Sie zusätzlich zum reinen Kaufpreis auch die Nebenkosten des Grundstückskaufs tragen müssen: Notar und Grunderwerbssteuer können Sie zusätzlich bis zu fünf Prozent der Kaufsumme kosten.

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Der Grundstückspreis lässt sich verhandeln

Bei den meisten Angeboten ist ein gewisser Verhandlungspuffer vonseiten des Verkäufers bereits einkalkuliert – diesen sollten Sie auf jeden Fall ausnutzen! Insbesondere, wenn Sie anscheinend als einziger Interessent auftreten, können Sie ein eigenes realistisches Gegenangebot für das Grundstück abgeben und schauen, ob der Verkäufer auf Ihren Deal eingeht.

Natürlich sind Ihre Verhandlungsmöglichkeiten beim Grundstückskauf stark von der Lage des Bauplatzes abhängig. Je beliebter die Gegend, desto gefragter ist das Grundstück und desto höher fallen dort in der Regel auch die Preise für Immobilien und Bauland aus. Und viel wichtiger: In beliebten Regionen gibt es mehr Interessenten, sodass es kaum einen Verhandlungsspielraum gibt.

Grundstückskauf – Auf diese 7 Punkte sollten Sie achten

Den Bebauungsplan überprüfen

Grundstückskauf – Auf diese 7 Punkte sollten Sie achtenBei der jeweiligen Gemeinde können Sie den Bebauungsplan des Grundstücks einsehen. Dieser verrät Ihnen unter anderem, in welcher Größe und Form überhaupt ein Eigenheim auf dem Bauplatz errichtet werden darf – eine entscheidende Information für jeden Interessenten.

Den Grundbucheintrag sichten

Ihren zweiten Blick sollten Sie in das Grundbuch werfen – darin erfahren Sie nämlich, ob für das Grundstück beispielsweise ein Wegerecht oder ein Vorkaufsrecht der Gemeinde eingetragen ist.

Die Lage und das Wohnumfeld bewerten

Das Wohnumfeld sowie die Lage des Grundstücks sind natürlich wichtige Kriterien für das spätere Traumhaus. Dazu zählt neben den netten Nachbarn auch viel eher eine gute Infrastruktur, ein Freizeitangebot in der Umgebung oder eine geringe Lärmbelästigung.

Die Beschaffenheit des Grundstücks

Wie steht es eigentlich um die Beschaffenheit des Grundstücks? Ebene Flächen sind beispielsweise einfacher zu bebauen als Hanglagen, weshalb sich eine im Vorfeld durchgeführte Baugrunduntersuchung lohnen kann.

Ist das Grundstück schon erschlossen?

Ist das Grundstück bereits an die Kanalisation angeschlossen? Wie steht es um die Strom- und Wasserversorgung? Und die Anschlüsse für Telefon- sowie Internet? Die Erschließungskosten können schnell mehrere Tausend Euro betragen, weshalb Sie diesen Punkt auf jeden Fall überprüfen sollten.

Liegen auf dem Grundstück Altlasten?

Altlasten sind umweltgefährdende Stoffe, Chemikalien oder Elektroschrott, die meist auf alten Industrie- oder Gewerbegrundstücken zu finden sind. Wurden auf dem Grundstück früher einmal derartige Abfälle gelagert, sollten Sie im Zweifel ein Bodengutachten anfertigen lassen oder eine Anfrage beim zuständigen Altlastenkataster oder beim Bauamt stellen.

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