Hotelimmobilien: Investieren, wo andere nur schlafen

In Zeiten hoher Nachfrage können Sie durch die Spezialisierung auf eine Nische dort eine attraktive Rendite erzielen, wo andere Anleger nur schlafen: das Investment in Hotelimmobilien.

Hotelimmobilien: Investieren, wo andere nur schlafen

Was macht ein Hotel-Investment für Anleger attraktiv?

Ein Nischenanlageprodukt repräsentiert immer einen kleinen Ausschnitt des gesamten Marktes. Das gilt auch für Hotelimmobilien und den Immobilienmarkt, denn das Investieren in Hotels ist im aktuellen Marktumfeld nur wenig vertreten. Und das, obwohl die Hotelimmobilien nicht nur einen speziellen Charme versprühen, sondern außerdem eine attraktive Rendite versprechen.

Die Kunst beim Hotelinvestment besteht allerdings darin, auf dem Markt ein geeignetes Hotel zu finden. Das dürften auch Außenstehende leicht nachvollziehen, denn grade in Großstädten sind die besonderen Hotels mit guten Bewertungen meist über mehrere Wochen ausgebucht. Das garantiert für das Hotel einen hohen Umsatz und für den Anleger eine attraktive Rendite. Stabile Renditen zwischen 5 und 7 Prozent sind laut Experten mit Hotelimmobilien zu erreichen.

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Das Interesse an Hotelimmobilien steigt

„Solange die Zinsen niedrig bleiben, wird die Nachfrage anhalten“, schlussfolgert der Leiter An- und Verkauf Spezialimmobilien bei der Deka-Gruppe, Malte-Maria Münchow, über das Hotelinvestment. „Bei Hotels lockt eine Anfangsrendite von zum Teil über sechs Prozent, das ist mehr als bei Büro- oder Einzelhandelsimmobilien“.

Hingegen müsse sich der Anleger laut Münchow intensiver mit dem Produkt auseinandersetzen, um die Chancen und Risiken abwiegen zu können: „Wenn ein Mieter von vielen in einer Büroimmobilie kündigt, ist das in der Regel kein Problem, wenn aber der Hotelpächter als einziger Mieter einer Immobilie geht, ist die Suche nach einem Nachmieter schon eine Herausforderung.“

„Das Segment hat sich in Krisenzeiten als sehr stabil erwiesen“, ergänzt Fabian Hellbusch, Sprecher von der Fondsgesellschaft Union Investment. „Aufgrund der großen Nachfrage nach Immobilien und des vergleichsweise geringen Angebots an interessanten Objekten, interessieren sich mehr Investoren für Nischenbereiche.“

Wie jedes attraktive Investment, sind allerdings auch die Hotelimmobilien mit Risiken verbunden. Dieses liegt vor allem in der eingeschränkten Drittverwendung: Während ein Bürogebäude auch in dessen Funktion anders genutzt werden kann, ist eine Hotelimmobilie durch Fläche und Ausstattung immer auf die Unterbringung von Personen ausgelegt.

Möglichkeiten, um als Anleger in Hotels zu investieren

Wenn Sie (noch) nicht das nötige Kleingeld für den Kauf einer millionenschweren Hotelimmobilie angespart haben, können Sie dennoch auf verschiedenen Wegen von dem Anlageprodukt profitieren. Die klassischste Möglichkeit ist es dabei, ihr Geld in Form von Hotel-Aktien anzulegen oder stattdessen einen langfristigen Immobilienfonds auszuwählen. Auch hier gibt es die Möglichkeit, in spezielle Hotelfonds zu investieren, die auf eben diese Nische ausgelegt sind.

Aber: „Wer privat investiert, muss extrem vorsichtig sein“, warnt Markus Flack, Experte für Immobilien beim Frankfurter Vermögensverwalter Focam. „Die Tücken stecken im Detail des Pachtvertrages. Was mache ich mit dem Hotel, wenn der Betreiber nach zehn Jahren nicht die Pacht verlängert oder eine komplette Renovierung fordert?“

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