Investieren in Sachwerte: Wie Immobilien reine Geldwerte übertreffen

Haben Sie große Geldmengen auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten geparkt, sollten Sie im Sinne des Vermögensaufbaus umdenken: Lesen Sie hier, warum Sachwerte wie Immobilien reine Geldwerte langfristig übertreffen.

Investieren in Sachwerte: Wie Immobilien reine Geldwerte übertreffen

Warum Sachwerte reine Geldwerte übertreffen

5.676.000.000.000 Euro – diese unvorstellbare Geldmenge bildet nach einer Erhebung der Deutschen Bundesbank das Geldvermögen der Privathaushalte zum 1. Quartal 2017. Rund 5.676 Milliarden Euro investieren die deutschen Sparer folglich in Geldwerte – und das, obwohl demgegenüber Sachwerte wie Immobilien viele Vorteile haben.

Betont wird bei den Geldwerten nämlich immerzu die Sicherheit, doch in Zeiten des Niedrigzinses ist diese nur in der Theorie gegeben. Wo Immobilien, außer in Extremfällen wie im Falle von Mietnomaden, beständige Mieteinnahmen abwerfen, hängt die Verzinsung von Geldwerten wie Sparbüchern, Tagesgeldkonten oder Sparplänen von vielen Faktoren ab.

Das Risiko: Warum auch Geldwertanlagen nicht sicher sind

Die Einlagensicherung ist eine Schutzmaßnahme, die Anleger in einer Bankenkrise vor dem Verlust ihres Bankenguthabens schützen soll. Und darauf vertrauen viele Sparer und suchen sich für ihr Portfolio solch sichere Anlagen.

Doch in der Realität sind diese vermeintlich sicheren Geldanlagen alles andere als risikolos. Denn im Niedrigzinsumfeld lässt sich durch die klassischen Geldwerte kaum Rendite erwirtschaften, unter Berücksichtigung von Steuern und Inflation rutscht die Geldentwicklung sogar ins Negative. Das Problem: Statt es zu vermehren, entwerten Sie ihr geparktes Geld.

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Wie Geldwerte funktionieren

Wenn Sie Ihr Erspartes in Geldwerten anlegen, investieren Sie das Geld nicht wirklich, sondern Sie leihen Ihre Ersparnisse viel eher einem beliebigen Empfänger. Im Gegenzug erhalten Sie dafür Zinsen. Zu den Geldwerten zählen unter anderem:

  • Sparbücher
  • Tagesgeldkonten
  • Festgeldkonten, Banksparpläne
  • Anleihen (festverzinste Wertpapiere)
  • Rentenfonds

Bei den Geldwerten vertrauen Sie darauf, dass Sie nach einigen Jahren Ihre Investition wieder zurückerhalten. Das bereits erwähnte Problem dabei ist jedoch, dass, anders als von vielen Sparern angenommen, die eigentliche Kaufkraft nicht erhalten bleibt – die Inflation macht aus den Geldwerten häufig ein Verlustgeschäft.

Rechenbeispiel: Nehmen wir einmal an, auf Ihrem Girokonto würden 10.000 Euro liegen. Würden Sie dieses kleine Vermögen einfach dort liegen lassen, dann wäre Ihr Geld im Laufe der Zeit immer weniger wert. Und dagegen hilft nur eins: das Geld weiter investieren.

Dieser Umstand ist auf die Inflation zurückzuführen, also die langsame Entwertung des Geldes. Daran liegt es nämlich auch, dass Lebensmittel, Autos oder andere Produkte von Jahr zu Jahr teurer werden.

Das Einzige, was in dieser Zeit nicht „teurer“ wird beziehungsweise sich nicht vermehrt, ist auf dem Sparbuch geparktes Geld. Die Inflation betrug im Jahr 2017 durchschnittlich knapp 2 Prozent. Das heißt für Sparer: Sie müssen Ihr Geld investieren. Bei 10.000 Euro wären nach einem Jahr und 2 Prozent Inflation nämlich nur noch 9.800 Euro übrig. Das würde einen theoretischen Verlust von 200 Euro bedeuten.

Wollen Sie sich als Sparer dagegen schützen und sogar Gewinne erwirtschaften, müssen Sie ihr Geld folglich weiter investieren. In Zeiten des Niedrigzinses sind viele Anlagen, wie etwa Sparbücher, Tages- oder Festgeld allerdings keine lohnenswerten Alternativen mehr. Die Rendite muss nämlich mindestens über dem Inflationsniveau liegen.

Wie Sachwertanlagen funktionieren

Neben den Immobilien zählen auch Aktien, Edelmetalle und weitere Vermögensgegenstände wie Uhren, Kunstwerke oder Oldtimer zu den klassischen Sachwerten. Bei bestimmten Sachwerten müssen Sie jedoch über die Jahre mit einer Veränderung des Wertes rechnen, während andere Sachwerte jährliche Erträge erwirtschaften.

Ein großer Vorteil von Immobilien als Sachwert sind also nicht nur die monatlichen Mieteinnahmen, sondern auch die Wertbeständigkeit. In gefragten Lagen gewinnen Häuser über die Jahre sogar stark an Wert. Gegenüber den Geldwerten haben die Immobilien vor allem den Vorteil, dass sie eben dadurch vor der Inflation schützen: In der Theorie werden Immobilien nie ganz wertlos und selbst im schlimmsten Falle einer Währungsreform bliebe der Wert einer Immobilie vorhanden.

Investieren in Sachwerte: Wie Immobilien reine Geldwerte übertreffen

Die Vorteile von Immobilien als Sachwert-Investment

Bei der Investition in Immobilien profitieren Sie durch die Mieteinnahmen von einer direkten Verzinsung, die Sie selbst in der Hand haben. So wissen Sie jedes Jahr, welche Einnahmen Sie erwarten können und können zuverlässig die Immobilien-Rendite berechnen. Bei Geldwerten hingegen ist dies kaum möglich, da die sich ändernde Rendite nicht beeinflussbar ist.

Natürlich müssen Sie aber auch beim Kauf einer Immobilie vieles beachten und sich intensiver mit dem Thema beschäftigen: Die Lage des Objektes muss zukunftssicher sein, Sie müssen die Kaufnebenkosten tragen können, sich eine Bankenfinanzierung sichern, auf den monatlichen Cashflow achten und die Instandhaltungskosten des Objekts einkalkulieren.

Tipp: In unserem Immobilien-Investment-Ratgeber finden Sie viele praktische Tipps & Investment-Strategien für Einsteiger.

In puncto Steuern erweisen sich Immobilien übrigens ebenfalls als vorteilhaft: Wer regelmäßig Mietzinsen einnimmt, muss diese zu seinem persönlichen Steuersatz versteuern. Wird eine für mindestens zehn Jahre gehaltene Immobilie verkauft, muss der Gewinn sogar nicht versteuert werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Steuern sparen mit Immobilien“.

Aber: Setzen Sie nicht alles auf eine Karte

Obwohl Sachwerte ein lohnendes Investment sind, sollten Sie niemals alles auf eine Karte setzen. Die beste Strategie für einen langfristigen und sicheren Vermögensaufbau ist es, mehrere Geld- und Sachwerte im Zusammenspiel einzusetzen.

Wenn zwar das Tagesgeldkonto nicht im Sinne einer Geldanlage taugt, so können Sie es dennoch ruhigen Gewissens als Konto für Ihren „Notgroschen“ verwenden: Klassischerweise werden drei bis sechs Monatsgehälter auf einem Tagesgeldkonto geparkt, um auf dieses im Notfall schnell zurückgreifen zu können. Geht ihr Vermögen darüber hinaus, sollten Sie sich aber auch mit Sachwerten oder lukrativeren Investments wie dem Crowdinvesting in Immobilien beschäftigen.

 

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