Mit 7 Tipps zum günstigen Immobilienkredit

//Mit 7 Tipps zum günstigen Immobilienkredit

Durch einen Immobilienkredit wird für viele Deutsche der Traum von den eigenen vier Wänden wahr. Doch die Immobilienfinanzierung will gut durchdacht sein – wir verraten Ihnen sieben Tipps, die Sie bei Ihrem Immobilienkredit berücksichtigen sollten.

Tipp 1: Überprüfen Sie Ihr verfügbares Eigenkapital

Ein Immobilienkredit ist zwar auch ohne nennenswertes Eigenkapital möglich, ist allerdings meist mit schlechteren Kreditkonditionen verknüpft. Denn mit der 100%-Finanzierung steigt für die Bank das Ausfallrisiko, was sich für Sie durch spürbar höhere Zinsen bemerkbar macht.

Bringen Sie hingegen mehr Eigenkapital ein, erhalten Sie wahrscheinlich einen Immobilienkredit zu günstigeren Konditionen. Dabei gilt: Je mehr desto besser. Als Richtwert wird allseits ein Anteil an Eigenkapital von 10 – 20 Prozent empfohlen. So ergibt sich eine günstiger Mittelwert aus eingebrachtem Eigenkapital und Zinssatz der Bank.

Tipp 2: Die Höhe des Immobilienkredits ermitteln

Bei einem Immobilienkredit können Sie sich nicht einfach eine beliebige Summe an Baugeld von Ihrer Bank wünschen. Stattdessen müssen Sie einschätzen, in welcher Höhe Sie sich einen Immobilienkredit tatsächlich leisten können.

Dafür sollten zunächst einen (ehrlichen) Kassensturz durchführen: Listen Sie alle Ihre Einnahmen und Ausgaben detailliert auf. Dazu zählen neben den Lebenshaltungskosten auch sämtliche Nebenkosten der Wohnung sowie alle Versicherungen und PKW-Kosten. Letztendlich sollte nach der Tilgung des Immobilienkredits noch ein monatlicher Sparbetrag übrigbleiben.

Insgesamt sollten Sie nämlich vermeiden, sich durch eine zu hohe Kreditbelastung finanziell selbst einzuschränken. Daher sollten Sie auch Ihren Urlaub mit einplanen oder etwa den möglichen Wegfall einer Einkommensquelle bedenken. Die Darlehensrate (inklusive der Wohnnebenkosten) sollte als Faustregel nicht mehr als 40 Prozent Ihres Nettoeinkommens betragen.

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Tipp 3: Die Kaufnebenkosten nicht vergessen

Vor dem Bankgespräch haben viele zukünftige Immobilienbesitzer nur den reinen Kaufpreis einer Immobilie vor Augen. Dazu kommen aber noch verschiedene Nebenkosten, welche Sie auf keinen Fall bei der Finanzierungsplanung vergessen sollten.

Zu den Nebenkosten beim Immobilienkauf zählen unter anderem die Notarkosten oder die Grundbuchgebühren sowie die Grunderwerbssteuer und womöglich eine Maklerprovision. In der Regel liegen die Nebenkosten bei rund zehn Prozent des Kaufpreises, die genaue Summe variiert je nach Bundesland und den beteiligten Parteien.

Tipp 4: Auch Wohngeld und Rücklage berücksichtigen

Selbst wenn Sie im Besitz Ihrer eigenen vier Wände sind, wohnen Sie dort keinesfalls kostenlos. So müssen Sie zum Beispiel weiter für die Müllentsorgung, die Wasserversorgung und viele weitere Kostenpunkte zahlen, die allesamt im Wohngeld gebündelt sind.

Außerdem sollten Sie unbedingt eine Rücklage für die angemessene Instandhaltung Ihres Objekts bilden, damit Sie im Ernstfall hohe Folgekosten durch teure Reparaturen vermeiden können. Alles über die dadurch anfallenden Kosten lesen Sie in unserem Ratgeber über die Instandhaltungsrücklage.

Tipp 5: Kostenfreie Bereitstellungszeit beim Immobilienkredit

Wenn eine Bank für Sie einen Immobilienkredit bereithält, Sie diesen aber nicht oder nur in Teilen beanspruchen, wird dafür eine Gebühr fällig. Mit dem sogenannten Bereitstellungszins lässt sich die Bank das herumliegende Geld nämlich bezahlen.

Dies ist beispielsweise bei einem Neubauprojekt häufig der Fall: Bauen Sie Ihr Traumhaus selbst, benötigen Sie den Immobilienkredit meist nur in Etappen, etwa nach jedem fertigen Bauabschnitt. Da die Bank das Geld aber dennoch für Sie bereithält, fallen die Gebühren an.

Die Gebühr von etwa 3 Prozent pro Jahr auf den nicht abgerufenen Betrag können Sie allerdings vermeiden, indem Sie dies bereits in der frühen Planung berücksichtigen. Sie können nämlich einfach ein Kreditangebot mit einer ausreichenden und kostenfreien Bereitstellungszeit wählen.

Tipp 6: Flexibler Immobilienkredit dank kostenfreier Sondertilgung

Eine weitere Kreditkondition, auf die Sie ganz besonders achten, sind die Bedingungen für Sondertilgungen. Mit einer Sondertilgung können Sie während der normalen Laufzeit nämlich einen größeren Teil des Darlehens auf einen Schlag zurückführen.

Dies ist grade dann hilfreich, wenn Sie unerwartet an etwas Geld gekommen sind: Nach einer Steuerrückzahlung, einem Erbe oder einer Auszahlung einer Geldanlage können Sie so den Immobilienkredit schneller abbezahlen und in Ihrer Gestaltung flexibler bleiben.

Tipp 7: Die richtige Sollzinsbindung für Ihren Immobilienkredit

Beim Anschluss des Darlehensvertrags wird ein Zinssatz festgelegt, welcher durch die Sollzinsbindung für die gesamte Laufzeit des Immobilienkredits gilt. Je länger die Laufzeit, desto höher fällt dabei meist auch der Zinssatz aus.

Denn Banken lassen sich die längere Zinsbindung durch teurere Konditionen bezahlen. Schließlich bringt die längere Festlegung eines Zinssatzes ein gewisses Maß an Planungssicherheit für den Kreditnehmer. In den aktuellen Zeiten niedriger Zinsen wird generell zu einer langen Sollzinsbindung geraten, da Sie sich so über viele Jahre die günstigen Konditionen sichern können.

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Von |2018-10-09T12:50:47+00:0011. Juli 2018|
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