Der Anfang vom Ende: Droht ein „Black Swan“ in der Immobilienwirtschaft?

Woran denken Sie beim Begriff „Schwarzer Schwan“ – an Zugvögel auf einem idyllischen Teich oder an die Oscar-prämierte Darstellung von Natalie Portman im gleichnamigen Film? Anders als Sie sich womöglich vorstellen, bezeichnet der Finanzmathematiker Nassim Nicholas Tablet als „Black Swan“ ein unvorhersehbares, seltenes Ereignis mit unverhältnismäßig starker, negativer Auswirkung.

Black Swan in der Immobilienbranche

Droht uns ein „Black Swan“ in der Immobilienwirtschaft?

Die Analogie zum deutschen Immobilienmarkt scheint angebracht, auch wenn der Gedanke dazu absurd klingen mag: in Deutschland geht es scheinbar unaufhaltsam aufwärts, die Miet- und Kaufpreise für Wohnungen steigen weiter und selbst die Büroflächen werden knapp.

Was bei den einen für Furore sorgt, schürt bei anderen Ängste vor dem regen Ende – denn grade das ist es, was den „Schwarzen Schwan“ von Tablet ausmacht: aus der Illusion, den Aufschwung verstehen zu können, führt ein erst im Nachhinein erkennbares Ereignis zum plötzlichen Umschwung.

Das Ausmaß dessen wurde zuletzt 2007 in der amerikanischen Finanzkrise spürbar: zu lockere Kreditbedingungen führten zu unbesicherten Krediten und das so lange, bis die Raten nicht mehr gezahlt werden konnten und die Banken mit Häusern unter Wert überschüttet wurden.

Gibt es Anzeichen für den Black Swan in Deutschland?

Doch aus heutiger Sicht, scheint die Immobilienwirtschaft aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben. Im europäischen Raum ist dies etwa anhand der deutlich strengeren Regeln für die Kreditvergabe in Form der Wohnimmobilienkreditrichtlinie bemerkbar.

Außerdem hat der deutsche Wohnungsmarkt laut aktuellen Erhebungen der Landesbausparkassen (LBS) im Vergleich zum Vorjahr nichts von seiner Dynamik verloren: Die Analysten rechnen bis zum Jahresende mit einem weiteren Preisanstieg um 4 bis 7 Prozent.

Klar ist also: Die Nachfrage bleibt ungedämmt hoch. Und das nicht nur von Seiten der Selbstnutzer, denn vor allem sehen Kapitalanleger die deutschen Immobilien weiterhin als lukrative Kapitalanlage. Im Gegenteil sogar: Das Interesse ist so groß, dass das aktuelle Angebot dem nicht standhalten kann.

In der jüngsten Vergangenheit wurde bei der Zahl der genehmigten Neubauten dementsprechend ein neuer Rekordwert erreicht. Erst, wenn all diese Immobilien tatsächlich gebaut wurden, wäre ein Abfall der Preise zu erwarten – der „Genehmigungsüberhang“ liegt bei rund 650.000 Wohnungen.

Crowdinvesting als Anlagealternative

Wer als Anleger vom wachsenden Immobilienmarkt profitieren will, kann auch passiv in Immobilen investieren. Denn im von Investoren umkämpften Markt wird die Suche nach passenden Objekten zunehmend schwierig – beim Crowdinvesting tun sich die Anleger hingegen in einem „Schwarm“ zusammen, um gemeinsam größere Bauvorhaben mitzufinanzieren.

Und der Markt der Schwarmfinanzierung ist weiter auf dem Vormarsch: Das über Immobilien-Crowdinvesting-Plattformen eingeworbene Kapital wurde im Jahr 2017 auf über 132 Millionen verdreifacht – ein Anstieg um 227 Prozent. Damit ist das digitale Immobilien-Investment einer der großen Wachstumstreiber der FinTech-Branche.

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