Das mitwachsende Modulhaus: Neuer Trend für ein flexibles Zuhause

//Das mitwachsende Modulhaus: Neuer Trend für ein flexibles Zuhause

Modulhäuser machen das Wohnen flexibel, denn die containerförmigen Häuser lassen sich je nach Bedarf einfach durch weitere Elemente vergrößern. Und nicht nur das: Per Transporter können die modularen Häuser sogar umgesiedelt werden. Was taugt die günstige Alternative zum Eigenheim?Immobilien sind im wahrsten Sinne des Wortes „immobil“ und nur wenig flexibel? Wer daran noch immer festhält, der hat noch nicht von dem neuen Trend der Modulhäuser gehört: mit steigender Kinderzahl wachst das Haus mit und schrumpft wieder, wenn Familienmitglieder ausziehen.

Was genau ist ein Modulhaus?

Ein Modulhaus ist im Grunde ein Fertighaus, welches aus einzelnen Einheiten besteht. Diese werden namensgebend als „Module“ bezeichnet und sind grundsätzlich frei miteinander kombinierbar. Nach der Anlieferung müssen diese auf der Baustelle lediglich zusammengefügt werden.

Zwar unterscheiden sich die Einzelteile nicht wesentlich von denen eines Fertighauses, allerdings werden die Bestandteile seriell in einem Werk vorproduziert. Das bedeutet: Die Konstrukte werden ständig weiterentwickelt und vor dem Einbau wird teilweise sogar die Haustechnik bereits integriert.

Dies ermöglicht einen schnellen Aufbau der Häuser in kürzester Zeit – teilweise ist so der Bau eines schlüsselfertigen Modulhauses innerhalb von nur 24 Stunden möglich. Aber kann das gutgehen und taugen die schnell errichteten vier Wände als Eigenheim für die Familie?

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Die Vor- und Nachteile vom Modulhaus

Besonders viele Vorteile hat der Bau eines Modulhauses an sich, denn auf dem Grundstück steht für die Bauherren nur noch das „Zusammenfügen“ der Module an. Die komplette Vorfertigung erfolgt unter klimatisch geschützten Bedingungen, sodass Witterungen keinen Einfluss auf den Bau sowie die Geschwindigkeit und Qualität haben.

Modulhäuser haben eine typische ContaineroptikDen modularen Häusern wird insgesamt eine hohe Qualität nachgesagt, denn der grundlegende Bau erfolgt in Fabriken mit ständigen Qualitätskontrollen. Weitere Pluspunkte sammeln die Modulhäuser außerdem bei der preislichen Gestaltung: kleinere Häuser mit 50 bis 60 Quadratmetern sind bereits ab 50.000 Euro zu haben.

Natürlich eignet sich ein solch kleines nur für Singles oder Paare, ermöglicht aber mehr Menschen den Immobilienkauf. Außerdem kommt hier kommt ein weiteres charakteristisches Element des Wohnkonzepts zum Tragen: Wenn die Familie wächst, kann das einst kleine Häuschen einfach mitwachsen und durch weitere Module „ergänzt“ werden.

Das mitwachsende Haus

Dabei können die Häuser nicht nur ergänzt werden, sondern sogar eine komplette Umsiedlung ist problemlos möglich. „Diese Häuser haben keine Bodenplatte, sind also nicht fest mit dem Untergrund verbunden“, erklärt Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau.

„Und die Module sind von der Größe her so konzipiert, dass sie auf einem Tieflader von Ort und zu Ort transportiert werden können“, so Windscheif weiter. Allerdings dürfen die Modulhäuser nicht nach Belieben aufgestellt werden – eine Baugenehmigung ist nämlich weiterhin Pflicht.

Was bei den einen für Furore sorgt, schürt bei anderen Ängste vor dem regen Ende – denn grade das ist es, was den „Schwarzen Schwan“ von Tablet ausmacht: aus der Illusion, den Aufschwung verstehen zu können, führt ein erst im Nachhinein erkennbares Ereignis zum plötzlichen Umschwung.

Das Konzept des erweiterbaren Raums macht das Modulhaus zweifelsohne zu einem besonderen Wohnort. Denn die eigenen vier Wände können nach und nach an die wachsenden Bedürfnisse der Familie angepasst werden: Benötigen Sie mehr Platz für die Kinder, bauen Sie ein Modul an, welches Sie nach deren Auszug gleich wieder demontieren könnten.

Ob Sie sich letztendlich für ein einfaches Minihaus oder eine luxuriöse Villa entscheiden, bleibt dabei ganz Ihnen überlassen. Denn mit der steigenden Zahl der Anbieter steigt auch die Zahl der Modul-Varianten immer weiter an. Nur ein Problem soll nämlich vermieden werden: das serielle Bauen soll nicht zu langweiligen Lösungen aus dem Standard-Katalog führen.

Auf welche Nachteile Sie gefasst sein sollten

Auch der Trend zum modularen Wohnen hat nicht nur Vorteile. So müssen Modulbauer zum Beispiel hohe Transportkosten einkalkulieren, denn der Weg vom Werk zur Baustelle kann mit unter teuer zu Buche schlagen. Hinzu kommt das Risiko, dass es bei der Lieferung zu Verzögerungen kommen könnte.

Aber weit wichtiger ist, dass ein Modulhaus auch Einschränkungen mit sich bringt. Aufgrund der Statik sind beispielsweise nicht alle Bauarten möglich und die Trittschalldämmung ist schlechter als bei einem Massivhaus. Ein weiterer Punkt ist die Container-Optik, welche in ländlicheren Wohngebieten wohl aus der Masse hervorstechen würde – wenn auch das Äußere natürlich Geschmackssache bleibt.

Letztendlich ist die Idee der Modulhäuser nicht ganz neu, in Amerika und England sind die Baukasten-Systeme bereits weitaus verbreiteter. Grade für junge Familien kann das modulare Haus eine echte Alternative sein – dafür sprechen der zunächst geringere Einkaufspreis mit der Möglichkeit, das Haus später einfach zu erweitern.

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Von |2018-10-09T14:13:03+00:0020. Juni 2018|
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